Mit Temperaturen bis zu 40 Grad ging am Sonntag die 73. WARNEMÜNDER WOCHE zu Ende. Über 700.000 Besucher erlebten internationalen Segelsport, außerdem Kultur und Sommerfest an Land. „Das war beste Werbung für unsere Region. Ganz Warnemünde war eine einzige friedliche und freundliche Fanmeile. Die Hansestadt Rostock wird die Veranstaltung auch zukünftig ihrer Bedeutung entsprechend unterstützen“, betonte Karina Jens, Bürgerschaftspräsidentin der Hansestadt Rostock am Rande der Siegerehrungen. Mit dem Auslaufen von vier Kreuzlinern, einem Feuerwerk und über 1600 Aktiven beim Drachenbootrennen ging bei karibischer Stimmung die 73. WARNEMÜNDER WOCHE zu Ende. Insgesamt waren über 3000 Sportler, darunter 1850 Segler aus 26 Nationen, aktiv. Am letzten Veranstaltungswochenende mussten sich die Segler der Hitze und der Flaute geschlagen geben. Es konnten keine Wettfahrten gesegelt werden. Enorme Hitze und kein Wind! So lautet die Zusammenfassung der letzten WARNEMÜNDER WOCHE Tage. Bereits am Sonnabend hatten die Segler vergeblich auf Wind gewartet. „Wir hatten insgesamt drei Flautentage, das bringt uns nicht durcheinander. Die Meisterschaften haben wir trotzdem gut über den Kurs gebracht“, zog Hauptwettfahrtleiter Uli Finckh, der am Sonntag drei Deutsche Meister kürte, Bilanz. „Die nationalen Klassen kommen sehr gern zu uns und tragen während der WARNEMÜNDER WOCHE auch gerne eine Meisterschaft aus. In diesem Jahr hatten wir gleich vier Internationale Deutsche Meisterschaften, das war einmalig“, so Uli Finckh, der sich über die Zunahme der Meldungen in den nationalen Klassen freute. „Es sind zwei Gründe, die Warnemünde für Regattasegler so attraktiv macht: Der Wind und die kurzen Anfahrtswege. Sie machen das Revier eindeutig zu dem besten in Deutschland. Zweitens das unverwechselbare Flair am Alten Strom und die herzliche und familiäre Atmosphäre auf der Veranstaltung“, ist sich Deutschlands bekannter Wettfahrtleiter im Segelsport sicher.
Bereits zum Auftakt der Veranstaltung hatte sich Warnemünde als große Fanmeile präsentiert: 200 000 Besucher kamen, um gemeinsam WM-Tore, Beachhandballer und Segelsieger zu feiern. Nach einem heißen und fröhlichen Auftakt am ersten Sonnabend (3. Juli) mit Straßenumzug, Waschzuberrennen und Beachhandball erfreute am Sonntag ein konstanter Südwind insbesondere die über 1000 Segler aus 21 Nationen. „Das Wetter und die WM haben an diesem Wochenende für Warnemünde gespielt. Die Stimmung war großartig und vor allen Dingen sehr fröhlich“ zog der kommissarische Tourismusdirektor der Hansestadt Rostock und Warnemünde, Matthias Fromm, ein durchweg positives Fazit.
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